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Ernährung vor Prüfungen

Lern- und Prüfungsphasen sind stressig. Wer hat da schon den Nerv, auf gesunde Ernährung zu achten? Aber Fast-Food, Schoki und Limonade machen auf Dauer schlapp statt fit. Wir zeigen, wie's ohne großen Aufwand besser geht.



Essen auf die Schnelle

Wer viel lernen muss, hat wenig Zeit zum Kochen. Da liegt es nahe, einfach ein Fertiggericht in die Mikrowelle zu schieben oder schnell was vom Imbiss um die Ecke zu holen. Das Resultat: Der Hunger ist zwar weg, doch das fette Essen liegt im Magen und macht träge. Futtern wir spät am Abend, leidet zudem der Schlaf darunter. Außerdem fehlen bei vielen Fast-Food-Gerichten wichtige Nährstoffe: Ballaststoffe zur besseren Verdauung, komplexe Kohlenhydrate zur Auffüllung der Energiereserven sowie Vitamine und Mineralstoffe, die die Konzentrations- und Lernfähigkeit fördern. Vollwertige und leichte Mahlzeiten aus frischen, fettarmen Zutaten bringen hingegen unsere Gehirn- und Nervenzellen auf Trab.

Hier sind unsere Tipps für gesundes Fast Food:

  1. Sattmacher
    Kartoffeln, Reis oder Nudeln (am besten Vollkorn) sind die Grundlage für eine vollwertige Mahlzeit. Wenn die Zeit zum Kochen fehlt, einfach Vollkornbrot als satt machende Beilage wählen. Das Brot beispielsweise mit magerem Käse belegen, Gurken-, Radieschen- oder Tomatenscheiben obendrauf – fertig! Schneller und einfacher geht's nicht. Und gemeinsam mit einem Salat haben Sie ruck, zuck eine vollwertige, kleine Mahlzeit auf dem Teller.
  2. Gemüse
    Gemüse liefert wichtige Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Wer Zeit sparen muss, greift zu Tiefkühlgemüse. Das muss nicht lange gewaschen, geputzt und geschnippelt werden. Gesund ist es trotzdem: Das Gemüse wird nämlich direkt nach der Ernte verarbeitet und eingefroren, sodass die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben.  
  3. Fleisch
    Essen Sie möglichst wenig Fleisch bzw. Wurst und bevorzugen Sie fettarme Sorten, zum Beispiel von der Pute. Mit Vollkornbrot und Salat werten Sie Fleisch-Mahlzeiten auf. Bei akutem Zeitmangel tut's statt Salat auch eine aufgeschnittene Tomate oder ein Stück Gurke.
  4. Milchprodukte
    Milchprodukte liefern Eiweiß und Kalzium. Probieren Sie mal einen würzigen Quark als Dip für rohes Gemüse. Wer's lieber süß mag, mischt sein Lieblingsobst mit Naturjoghurt oder mixt einen Shake aus fettarmer Milch und pürierten Früchten.
  5. Obst
    Greifen Sie als Dessert oder zwischendurch zu frischem Obst statt zu Schokolade oder Pudding – schneller geht's nicht!

Praktische Tipps:

  • Nicht gerade neu, aber extrem hilfreich: Wenn Sie sich einmal die Zeit nehmen und auf Vorrat kochen, sind Sie für die nächsten ein bis zwei Tage bestens versorgt – zum Beipiel mit einem bunten Gemüse-Eintopf. Für Abwechslung sorgen die Suppeneinlagen: mal Croutons aus Vollkornbrot, mal geröstete gehackte Nüsse oder Mandeln, mal Nudeln oder Reis (separat gekocht, weil sie in der Suppe sonst matschig werden).
  • Wenn doch mal Fast Food auf dem Speiseplan steht: Achten Sie darauf, was Sie dazu essen und trinken. In Cola und Milchshakes stecken reichlich Zucker und Kalorien, in Mineralwasser nichts davon! Verzichten Sie auf Extra-Speck oder Käse und wählen Sie als Beilage besser einen Salat statt Pommes.
  • Die Anschaffung eines Schnellkochtopfes (gibt's auch in kleiner Version für den 1- oder 2-Personen-Haushalt) lohnt sich: Kartoffeln oder anderes Gemüse sind damit in wenigen Minuten gar.